ca. 90 min
Podiumsdiskussion Moderation: Carsten Tesch
Das Simile-Prinzip im interdisziplinären Dialog
Dr. Klaus von Ammon, Dr. phil. Marion Baschin, Prof. Dr. sc. nat.Stephan Baumgartner, Prof. Dr. rer. nat. Anne Dudeck, apl. Prof. Dr. rer. nat. Susanne Schnittger
Das Simile-Prinzip ist nicht nur Grundlage der Homöopathie, sondern wird als therapeutisches Prinzip bereits in den hippokratischen Schriften (ca. 460- 337 v. Chr.)
erwähnt. Es findet sich sowohl in der Volksmedizin als auch in aktuellen Leitlinien.
Es kann Genesungsprozesse im Körper verstehen helfen. Die therapeutischen Impulse müssen dabei nicht zwangsläufig von homöopathischen Arzneien ausgehen.
Auch nichtpotenzierte Substanzen, physikalische Reize oder Informationen können nach dem Simile-Prinzip wirken.
Das Simile-Prinzip ist daher eine Chance, einen Dialog mit anderen Fachrichtungen zu beginnen, um gemeinsam genau hinzusehen: Gibt es Entsprechungen? Wie ist der Blick auf das Simile-Prinzip vom Standpunkt derGrundlagenforschung, der Pharmakologie, der Medizingeschichte, der Physiologie oder der Immunologie?
Es erwartet Sie ein Impulsvortrag mit anschließender Podiumsrunde unter Berücksichtigung von Anregungen aus dem Publikum. Eingeladen werden Vertreter*innen
verschiedener Fachrichtungen. Basis ist der IMED-Wiki-Eintrag zum „Simile-Prinzip“ erarbeitet durch die ECH/WissHom-Kooperation „Terms & Concepts“.
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